Naturhanhle Wälder

Naturnahe Wälder entsprechen in ihrer Baumartenzusammensetzung und Bestandsstruktur weitgehend der potenziellen natürlichen Vegetation und zeichnen sich durch eine – im Vergleich zu Forsten – geringere Nutzungsintensität aus. Häufig enthalten sie höhlenreiche Einzelbäume bzw. Altholzinseln. Im Erzgebirge sind das vor allem Bergmischwälder (mit vorherrschender Rotbuche), Steilhang- und Schluchtwälder sowie – in den obersten Kammlagen – Bergfichtenwälder. Die größere Komplexe naturnäher Wälder befinden sich im Weicholdswald (NSG), bei Bärenfels (NSG Hofehübel), bei Rehefeld (NSG Hemmschuh) am Geisingberg (NSG) und im Müglitztal. Auf der tschechischen Seite der Grenze ist der gesamte Südhang des Erzgebirges von naturnahen Waldflächen mosaikhaft durchsetzt, so nordwestlich von Osek (um Burg/Hrad Osek und den Berg Stropnik), um Mikulov (nach Nordwesten bis Moldava, nach Südosten bis Dubi), zwischen Dubi und Telnice, südwestlich Krasný Les bis nordöstlich von Zadni Telnice/Adolfov.